Kita Wuhleblick

Cecilienstraße 184
12683 Berlin

Leitungsteam: Ines Hanne & Josefine Bolewski


Lage

Die Kita „Wuhleblick“ befindet sich im Wohngebiet „Cecilienstraße“ im Norden von Marzahn-Hellersdorf, im Ortsteil Biesdorf. Sie ist verkehrsgünstig gelegen und durch die unmittelbare Nähe der Buslinien 191 und 291 fußläufig zu erreichen. Bis zum U-Bahnhof Kaulsdorf Nord sind es zwei Stationen.
Umgeben von der Ringelnatz-Siedlung mit modernen Mehrfamilienhäusern, der Kolonie „Daheim“ mit Einfamilienhäusern und der längsten Grünfläche Berlins, dem Wuhletal. Außerdem befinden sich eine weitere Kita mit angeschlossenem Familienzentrum, ein Seniorenzentrum, eine Schwimmhalle, das Spreecenter mit diversen Einkaufsmöglichkeiten und die Feuerwache Hellersdorf, ein Polizeirevier, sowie das Unfallkrankenhaus Berlin in der Nähe.

Die Kita „Wuhleblick“ ist Teil des Trägers Kita-Dialog gGmbH und integriert in einem modernen Mehrfamilienhaus der Berlin Brandenburgischen Wohnungsbaugenossenschaft eG in der Cecilienstraße 184.

Altersstruktur

Es gibt einen Kleinstkindbereich für 15 Kinder im Alter von einem bis zweieinhalb Jahren, der Schutz und Anregung in separaten, hellen und großzügigen Funktionsräumen bietet. Eine Garderobe und ein Bad ergänzen diesen. Eine Badelandschaft nutzen wir vor allem für sinnliche Erfahrungen.
Für 70 Kinder im Alter von zweieinhalb Jahren bis zum Schuleintritt hält die Kita 6 Funktionsräume bereit, die durch ihre Lage, Größe und Funktionalität offene Strukturen ermöglichen und sowohl für Einblick, Überblick, aber auch Rückzug und Ruhe sorgen. Auch hier gibt es moderne Garderoben und Bäder, welche in pädagogische Angebote mit einbezogen werden.

Raumgestaltung

Bei der Gestaltung der Funktionsräume orientieren wir uns an den Bildungsbereichen des Berliner Bildungsprogramms, sowie an den trägerinternen Vorgaben zur Raumgestaltung und bieten den Kindern vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten unter anderem in den Bereichen Bewegung, Experimentieren und Forschen, Ruhe und Rückzug, Literacy, musisch-künstlerische Erfahrungen, Bauen und Konstruieren. Die konzeptionelle Entwicklung der Räume ist ein Prozess an dem alle Pädagogen_Innen maßgeblich beteiligt sind. Im Laufe der Entwicklung der konzeptionellen Arbeit werden wir die Raumkonzepte stetig evaluieren und den Bedürfnissen der Kinder anpassen.

Ein neu gestalteter Garten, der als Naturerfahrungsraum dient und mit diversen Geräten zum sich Ausprobieren ausgestattet ist, verfügt auch über Unterstellmöglichkeiten für Spielgeräte und Kinderwagen.
Durch unterschiedliche Bodenbeläge und vielfältige Erfahrungsbereiche werden alle Sinne angeregt und Kinder können so mit Elementen wie Wasser, Sand, Holz, Stein und Luft Erfahrungen sammeln. Durch verschiedene Ebenen ermöglicht die Gartengestaltung den Kindern diverse Blickwinkel auf ihre Welt.
Das sich unmittelbar anschließende Wuhletal, wird von den Pädagogen_Innen in die tägliche Arbeit einbezogen. Kurze Wege und direkte Zugänge begünstigen dies.
Wir stellen sicher, dass durch eine inklusive Kommunikation mit den Familien die tägliche Nutzung des Außengeländes für alle Kinder, bei jedem Wetter möglich ist, z.B. durch die Bereitstellung von Funktionskleidung durch die Familie.

Tagesstruktur & Tagesgestaltung

Die Kita „Wuhleblick“ betreut die Kinder in der Zeit von 7 bis 17 Uhr. Immer donnerstags ab 16 Uhr finden Beratungen, Gespräche mit Eltern, Entwicklungsdokumentationen, Elternveranstaltungen und sonstige Themen der mittelbaren pädagogischen Arbeit statt.

Wichtige strukturbegebende Orientierungspunkte für alle Altersgruppen sind:
7-8 Uhr Frühdienstsituation
8-9 Uhr Frühstücksmöglichkeit
9-12:30 Uhr Freispiel, pädagogische Angebote, Projekte, Aufenthalt im Freien usw.
11-13:30 Uhr Mittagessen
12-14 Uhr Ruhephase (diverse, den Bedürfnissen der Kinder entsprechende Varianten)
14-15 Uhr Nachmittagsimbiss
16-17 Uhr Spätdienstsituation

Partizipative Tagesstrukturen, die sowohl feste, als auch offenen Anteile beinhalten und verlässliche Ankerpunkte, sowie Regeln, werde die Kinder dabei sichern.

Wir gehen davon aus, dass jedes Kind seinen eigenen Entwicklungsrhythmus hat. Das beachten wir insbesondere bei den Gestaltungen der Übergänge im Tagesgeschehen.

Bei der Gestaltung des Tagesablaufs orientieren wir uns didaktisch und inhaltlich an den Bildungsbereichen des Berliner Bildungsprogramms. Dabei werden wir Elemente des Situationsansatzes, Gedanken der Piklerpädagogik, Materialien von Hengstenberg und Ansätze von Maria Montessori mit einbeziehen.

Organisatorische Strukturen

Um gute organisatorische Bedingungen zu gewährleisten, stehen den Kitamitarbeiter_Innen sowohl Büros, als auch Besprechungsbereiche zur Verfügung. Das Team sorgt für ein effektives und ausreichendes Besprechungssystem und investiert Zeit und Engagement in Aushandlungsprozesse, um zu abgestimmten Vorgehensweisen und demokratischen Prozessen zu kommen.

Durch fachliche Spezialisierungen und regelmäßige Fortbildungen entwickeln sich alle Mitarbeiter_Innen parallel zur konzeptionellen Entwicklung. Zusätzlich unterstützen uns eine Vielzahl von Kooperationspartnern bei der Umsetzung unseres Bildungs- und Erziehungsauftrags. Dies sind neben dem Träger und dem Bezirksamt, auch das SPZ, Therapeuten, die umliegenden Grundschulen, sowie diverse andere Einrichtungen im Kiez.

Übergänge & Zusammenarbeit mit Eltern

Um allen Kindern einen sanften Übergang von der Familie in die Kita zu ermöglichen ist eine Eingewöhnung fester Bestandteil. Wir orientieren uns dabei an dem Berliner Eingewöhnungsmodell und dem Eingewöhnungs-Standard, der im Träger erarbeitet wurde und nutzen diesen Prozess gleichzeitig, um mit den Familien eine gute Basis für unsere Erziehungspartnerschaft anzulegen. Die Erzieher_Innen gehen dabei aktiv und offen auf die Eltern zu und laden sie zur Zusammenarbeit ein. Wir sind darum bemüht, sie als Erziehungspartner aktiv einzubeziehen, Transparenz herzustellen und Inklusion anzustreben.
Auch der Übergang von der Kita in die Schule wird mit besonderer Sorgfalt betrachtet und konzeptionell begleitet.

Beobachtung & Dokumentation

Durch gezielte Entwicklungs- und Bildungsbeobachtungen erkennen wir die Potenziale und Interessen eines jeden Kindes und bieten ihm, im engen Austausch mit den Eltern, eine individuelle Förderung an. Unser Prinzip ist dabei ein ressourcenorientierter Blick, der an die Stärken der Kinder anknüpft.
Jedes Kind hat eine Bezugserzieher_In, die diesen Prozess begleitet. Zu deren Aufgaben gehören neben der Ein- und Umgewöhnung, die Organisation einer kontinuierlichen Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung der Bezugskinder und die Sicherstellung der Beteiligung der Familien.

Partizipation & Kinderschutz

Besonderes Augenmerk liegt in der pädagogischen Arbeit auf dem entdeckenden Lernen und der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung. Partizipation ist in allen Bereichen Querschnittsaufgabe und notwendiger Bestandteil des zu erarbeitenden Kinderschutzkonzeptes. Dies werden wir durch verbindliche Kinderrechte und einer demokratischen Teilhabe der Kinder im gesamten Tagesablauf sicherstellen. Bei der Erarbeitung der hausinternen Kinderrechte sind die Kinder und Pädagogen aktive Teilnehmer im Prozess. Die Eltern und der Träger sind durch ein hohes Maß an Transparenz beteiligt.
Wir machen Genderneutralität zum Grundsatz unseres pädagogischen Handelns.
Darüber hinaus ermöglichen wir den Kindern, ein gutes Körpergefühl zu entwickeln und sich innerhalb eines auf die Altersgruppen abgestimmten Sexualerziehungskonzeptes auszuprobieren aber auch abzugrenzen.

Integration & Inklusion

Durch eine fehlerfreundliche Atmosphäre werden die Selbstbildungsprozesse der Kinder unterstützt. Die Erzieher_Innen verstehen sich als Bildungsbegleiter_Innen und gestalten die Räume und Projekte entsprechend.
Wir gehen in unserer Arbeit davon aus, dass Kinder einen sehr individuellen Tages- und auch Bildungsrhythmus haben und die Bedürfnisse nach Ruhe, Bewegung, Begegnung und Rückzug ebenfalls sehr individuell betrachtet werden müssen. Wir orientieren uns dabei an den Leitlinien zur Inklusion, welche im Träger erarbeitet wurden. Ergänzend werden Kinder mit besonderem Förderbedarf durch Facherzieher_Innen für Integration im gesamten Tagesgeschehen im Besonderen unterstützt. Die Aufgaben der Facherzieher_Innen für Integration definiert sich in erster Linie, durch die fachliche Koordination, die Beratung der Kollegen_Innen und die Verschriftlichung der Förderpläne. Darüber hinaus sind die Facherzieher_Innen für Integration Bindeglied zu allen notwendigen Kooperationspartnern. Durch größere Zeitfenster, besondere Hilfsmittel und angepasste Betreuungssituationen gewährleisten wir die inklusive Teilnahme der Kinder am Tagesgeschehen.

Die Kindertagesstätte ist barrierefrei zugänglich und steht allen Familien offen, unabhängig von sozialen, wirtschaftlichen oder weltanschaulichen Voraussetzungen. Unser Bestreben ist es, Kindern den Weg in eine erfolgreiche Bildungsbiografie zu eröffnen, Teilhabebarrieren abzubauen und demokratische Prozesse zu ermöglichen. Die Eltern sind dabei unsere wichtigsten Partner.

Gesunde Ernährung

Wir bieten allen Kindern eine Vollverpflegung an, welche durch den zentralen Standort der Küche und dem sich großzügig anschließenden Kinderrestaurant zum gemeinsamen Essen mit allen Sinnen einlädt. Die gesunde Ernährung gewinnt so besondere Bedeutung und wird als weiterer Schwerpunkt in der Arbeit mit den Kindern thematisiert und in Projekten eingebunden. So wird es Kräuterbeete geben, die die Küche für die Versorgung mit nutzt. Ein Naschgarten wird mit den Kindern gepflegt und lädt zum Ernten ein.
Das Küchenteam stellt sicher das täglich frisch gekocht wird. Dafür werden bevorzugt regionale und saisonale Produkte genutzt. Auch diagnostizierte Allergien und kulturelle Essgewohnheiten finden Beachtung.